IMG_0884

Copyrights by Philipp Brozsek                                                                                            www.cargocollective.com/PhilB

SPONSOREN :

image001

Hentschlaeger_Logo

Advertisements

Henrik Ibsen – Hedda Gabler

„Das Leben und Sterben der Antiheldin Hedda Gabler. Ein Stück, das uns in ein tiefverstricktes Netz aus menschlichen Wünschen, Motiven und Abgründen zieht. Hedda Gabler, eine Femme Fatale im Widerspruch mit sich selbst, ihrer Weiblichkeit und dem bestehenden System. Das Fin de Siècle und das Jahr 2014 teilen nicht nur die Themen Zukunftseuphorie und herrschende Rezession, Weltschmerz und Leichtlebigkeit, Frivolität und Dekadenz sondern auch die Tatsache, dass eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs herrscht. Eine Zeit, in der wir abermals auf der Suche nach einem Sinn sind. Als Folge dessen produziert jede Generation ihre Überdrüssigen. Dieses Sinnbild spiegelt Hedda Gabler wider. Eine Frau, die eine Welt zerstört, die nicht zu ihr gehört. Weil sie ihre eigene Welt ist? Oder weil sie keine Welt hat, in der sie leben will?

IMG_0297

Henrik Ibsen behandelt zentrale Fragen einer sich als bürgerlich verstehenden Gesellschaft: das Verhältnis von ökonomischer Sicherheit und Freiheit, von Aufstiegsglauben und Abstiegsangst, von Normalität und Abweichung, Mittelmaß und Feigheit. Alle Figuren des Stücks leben in voneinander abhängigen instabilen ökonomischen Verhältnissen. Diese Brücke zu unserer derzeitigen wirtschaftlichen Situation zu schlagen ist unter anderem Gegenstand der theatralen Behandlung. Doch wo ist die Liebe? Bleibt die Liebe in unserer materialistischen Gesellschaft auf der Strecke? Hedda Gabler hat nie geliebt. Hedda Gabler liebt es zu manipulieren und zu kontrollieren. Wahrheit oder Unterstellung? Wie auch immer diese Fragen im Laufe des Erarbeitungsprozesses beantwortet werden, Tatsache ist und bleibt: Hedda Gabler steht im grellen Kampf der Gefühle und krallt sich am Ende in das kahle Weiß.“ (Natalie Ananda Assmann)

IMG_0470

IMG_0275

NATALIE ANANDA ASSMANN    Regie

Die Linzerin steht seit ihrem 5. Lebensjahr auf der Bühne; Assmann ist seit ihrer Schauspielausbildung in Wien und einem längeren Festengagement in Wien in der freien Schauspielszene in Österreich und Deutschland unterwegs. Geprägt und inspiriert wurde Assmann vor allem durch ihre künstlerischen Arbeiten in Brasilien (wo sie in Sao Paolo ein Tanzprojekt mit Straßenkindern machte) Indien und Israel, wo sie zuletzt mit dem israelischen Regisseur David Maayan zusammen gearbeitet hat. Im Kino war Assmann zuletzt in Catalina Molinas preisgekröntem Film „Unser Lied“ (Diagonalepreis 2012) zu sehen. Seit 2013 arbeitet Assmann intensiv mit dem amerikanischen Traumatherapeut und Acting Coach David Grand zusammen. Im September 2014 führt Natalie Assmann Co-Regie mit der preisgekrönten Filmemacherin Tina Leisch bei dem Theaterstück „Homo&Halal“ (Autor des Stücks ist der Nestroypreisträger Ibrahim Amir) einem Projekt mit Schauspielern aus Wien, Afghanistan und Pakistan. „Hedda Gabler“ ist Assmanns erste große Eigenproduktion.

IMG_1144

CONSTANZE STAHR   Regieassistenz

ist 1987 in Seligenstadt geboren und in Lübeck aufgewachsen, studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Wien und schloss 2013 mit dem Magister ab. Neben verschiedenen Tätigkeiten im Kunstbereich, absolvierte sie zahlreiche Hospitanzen und Assistenzen in den Bereichen Regie und Bühnenbild u.a. am Stadttheater Walfischgasse, dem Theater in der Josefstadt und dem 3raum Anatomietheater.

10443523_1584176518476150_8425345298515013833_n

ASTRID LEHNER      Kostüm

ist 1988 in Wels geboren. Studium an der Linzer Kunstuniversität, Fach Textil/Kunst/Design unter Gilbert Bretterbauer. AStrid Lehner schneiderte Kostüme bei zahlreichen Produktionen in Oberösterreich, u.a. für die Musicals „Annie“, „Anatevka“, „La Cage Aux Folles“ und „Oliver Twist“; während ihres Aufenthalts in New York entwarf sie für die Kollektion des Modelabels doyoucouture

10305606_1584173498476452_8498921625544840083_n

THOMAS SCHNEIDER  Visual Design

1966 in Linz geb.. 1980 bis 1983 Filmarbeit mit Super 8. Rechtsstudium an der Johannes Kepler Universität. 1986 bis 1987 Videodokumentation im Gefängnis Garsten. Rechtspsychologische Arbeit für ein Buch über Freiheitsentzug von Prof. Kette unter Einsatz von Video. Ab 1989 Lehre zum Filmschnittmeister und Kameramann bei Prof. Peter Puluj. Thomas Schneider ist Mitglied bei der NGO >arge zimbabwe. Seit 1990 ist Thomas Schneider Redakteur der Minderheiten Redaktion und Dokumentarfilmer, seit 1992 unabhängiger Produzent verschiedener Medienformate im Kunst- und Musikbereich. 1992 Teilnnahme am Ars Electronica Festival. 1993 Co-Regie beim Dokumentarfilm Attwenger. Seit 1994 ist er Mitglied im Vorstand des Österreichischen Filmschnitt Verbandes. 1999 leitet er Workshops und Lehrveranstaltungen für New Media Studenten im OK Centrum für Gegenwartskunst Linz sowie an der technischen Uni Wien. Er erhält 2001 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und kulturelle Angelegenheiten den Spezialpreis für Kommunikation mit Museen, 2004 erhält er die Auszeichnung Prix Ars Electronica digital communities; smartXtension, 2007 den Fair Music Award, MIKA Wien für mulonga.net. 2009 Ausstellung SOUNDFRAME FESTIVAL 09, 2010 Ausstellung NANK FORMAT FESTIVAL ARS ELECTRONICA REPAIR in der Tabakfabrik Linz. 2012 Ausstellung DECONSTRUCT im Ausstellungszentrum Universität für Angewandte Kunst Wien.

10577117_1584174725142996_5694237456682520912_n

SANDRA DAMIANI SCHIDER als Hedda Gabler

Sandra Damiani wurde in Salzburg geboren. Nach dem Klavierstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg Schauspielstudium in Bologna, Mailand und Berlin, unter anderem bei Judith Weston, Mel Churcher und Robert Castle. Bühnendebüt als Marie in Johann Nestroys Einen Jux will er sich machen mit 16 Jahren. Es folgt u.a. die Hermia in William Shakespeares Ein Sommernachtstraum. In Italien spielt sie in Stücken von Pier Paolo Pasolini und Dario Fo. Zahlreiche Llesungen in Bari und Mailand. In England spiels sie unter der Regie von Melc Churcher die Martina im Film Obsession und Lucas Vossoughi holt sie für Miss Entropy vor die Kamera. Ihre erste Co-Regie führt sie gemeinsam mit Georgij Paro beim Barockfestival in Varazdin, Kroatien, die szenische Version der Johannespassion von Bach. Nach ihrer Ausbildung zur Sprecherin an der Schule des Sprechens in Wien, spricht Sandra Damiani regelmäßig italienische Texte und Geschichten. Nach langen Auslandsaufenthalten in Italien, Amerika, Japan und Deutschland wohnt sie derzeit in Wien.

IMG_1950IMG_0385

ANNA HENTSCHLÄGER als Hedda Gabler

Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Freien Schauspielschule Hamburg, ihren größten Erfolg feierte sie bis jetzt in der Titelrolle des Hamlet in Johan Heß Inszenierung des Shakespeare-Klassikers. Hentschläger arbeitet seit Jahren erfolgreich als Model und Tänzerin, unter anderem ist sie derzeit im Musikvideo von Empirics zu sehen; zuletzt war Hentschläger am Theater an der Rott für die Arbeit Wie im Himmel engagiert. Ihre Leidenschaft gilt der indischen Philosophie: sie absolvierte eine Yoga Lehrer Ausbildung und studierte ebenfalls Buddhismuskunde und Tibetologie.

annaIMG_0280